Wie heute Morgen bekannt wurde, fiel Anfang des Monats ein Dopingtest bei Jon Jones positiv aus.

Wie die UFC mitteilte, wurden bei Jon Jones Spuren von Turinabol gefunden, eben jenes Stoffes, aufgrund dessen Jones zuletzt eine Dopingsperre absitzen musste. In einem Statement erklärte die us-amerikansiche Anti-Dopingagentur USADA, dass es sich bei diesem Fund wohl um Reste des Stoffes handele, den er im vergangenen Jahr unerlaubt zu sich genommen habe. Führende Wissenschaftler hätten dies bescheinigt und eine leistungssteigernde Wirkung ausgeschlossen, weshalb Jones auch keine neue Sperre zu befürchten habe.

Nachdem das Ergebnis bekannt wurde, erklärte die NSAC, dass sie den Kampf zwischen Jones und Gustafsson nicht sanktionieren werde, da die Zeit für weitergehende eigene Untersuchungen nicht ausreichend sei.

Infolgedessen erklärte Dana White, dass er am Kampf der beiden Athleten festhalte, UFC 232 aber nun nicht mehr wie geplant in Las Vegas, sondern in Inglewood/Kalifornien stattfinden werde. Die California State Athletic Commission erklärte sich bereit, den Kampf in Kalifornien zu erlauben.

Im Netz schlug der positive Dopingbefund hohe Wellen. Viele Athleten, die auf der Fight Card von UFC 232 stehen, beschwerten sich über die Verlegung. Daneben kam es – mal wieder – zu einer relativ unschönen Auseinandersetzung zwischen Jon Jones und Daniel Cormier via Twitter.